Therapie hat ein PR-Problem.
Viele stellen sich das so vor:
- hingehen
- reden
- sortiert rausgehen
- Leben läuft
In der Gedanken-WG ist Therapie eher:
Umbau bei laufendem Betrieb,
während gleichzeitig der Strom flackert
und jemand fragt, ob das heute fertig wird.
Was wirklich passiert
- Schutzmechanismen lockern sich
- Gefühle kommen zeitversetzt
- Symptome verändern sich
- der Körper meldet sich lauter
Alltagsperson:
„Ich dachte, wir sind stabiler.“
Beschützer:
„Sind wir. Aber jetzt fühlen wir mehr.“
Nervensystem:
„ICH HABE DA NOCH WAS.“
Und dann kommen außen noch dazu:
- unklare Kostenträger
- Therapiepausen
- Anträge
- Mandatsniederlegungen
Innen bewegt sich alles.
Außen wackelt alles.
🏠 Gedanken-WG-Fazit
Instabilität ist kein Rückschritt.
Sie ist oft ein Zeichen von Bewegung.
Therapie wirkt.
Nur leider nicht isoliert vom Rest des Systems.